Stirnhöhlenentzündung, was ist das?

Dezember 7, 2014 | Reply More

Stirnhöhlenentzündung – Ausprägung, Symptome und Behandlung

StirnhöhlenentzündungWenn man von einer Nasennebenhöhlenentzündung spricht, meint man unter Umständen eine Unterform der Sinusitis. Diese Unterform heißt Sinusitis frontalis im Volksmund besser bekannt als Stirnhöhlenentzündung. Die Entzündung der Stirnhöhlen meint, dass die Schleimhaut in mindestens einer der beiden vorhandenen Stirnhöhlen entzündet ist. Eine Stirnhöhlenentzündung kann sowohl allein oder im Zusammenhang mit einer Entzündung der Siebbeinzellen, der Keilbeinhöhlenentzündung oder der Kieferhöhlen auftreten. Unterschieden wird die Stirnhöhlenentzündung in der Schulmedizin zwischen akuter Stirnhöhlenentzündung und chronischer Stirnhöhlenentzündung.
Was eine Entzündung der Stirnhöhle ist und worauf Sie achten müssen erfahren Sie in diesem Beitrag auf nasennebenhoehlen-entzuendung.de.

akute Sinusitis frontalis

Die akute Entzündung der Stirnhöhlen ist meist einhergehend mit einer “normalen” Erkältung und bildet sich im fortlaufenden Krankheitsverlauf heraus. Das beste Beispiel ist der in der kalten Jahreszeit oft wiederkehrende Schnupfen. Wenn durch den Schnupfen die Durchlüftung der Nasennebenhöhlen gestört ist, tritt eine Entzündung vermehrt auf. In vielen Fällen lässt sich die akute Sinusitis mit einfachen Hausmitteln therapieren, wenn sie frühzeitig erkannt wird und dementsprechend gehandelt wird.

chronische Sinusitis frontalis

Im Gegensatz dazu, lässt sich eine chronische Stirnhöhlenentzündung meist auf einen rein anatomischen Grund zurückführen. Durch eine bedingte Engstellung der Nasenscheidewand kommt es hier zu einem vermehrten Sekretstau, dieser wiederum führt häufiger als normal dazu, dass eine Stirnhöhlenentzündung auftritt.

Ursache ist meist die Verstopfung der Nebenhöhlen

Die Ursache für die Entzündung der Stirnhöhlen ist dabei ähnlich der Ursache für eine allgemeine Nasennebenhöhlenentzündung. Wenn die Nasennebenhöhlen verstopft sind leidet die Luftzirkulation was wiederum eine Entzündung der Nasennebenhöhlen hervorrufen kann. Oft tritt eben dieses Phänomen auf, wenn eine betroffene Person unter einem Schnupfen leidet. Zu diesem Zeitpunkt schwellen die Schleimhäute an und das in den Nebenhöhlen gebildete Sekret kann nicht mehr normal abfließen. Durch das bedingte schlechte abfließen bildet das vorhandene Sekret einen idealen Nährboden für Bakterien, die in Folge dessen eine Entzündung hervorrufen können.

typische Symptome

Wer sich unsicher ist, ob er an einer Stirnhöhlenentzündung leidet, der kann diese an den gängigen Symptomen einer Sinusitis erkennen. Die deutlichsten Anzeichen sind die ständig andauernden Kopfschmerzen, die beim Bücken bzw. nach vorne beugen deutlich zunehmen. Weiterhin kann es durch den angestauten Druck zu Schmerzen im Gesicht kommen. Als sichtbares Symptom schwillt bei betroffenen Personen meist die Stirnregion merkbar an.

Behandlung

Zu den oft vom Arzt verschriebenen Behandlungsmethoden zählen in der Regel Tropfen für die Nase, gängige Nasensprays oder die Anwendung einer Nasendusche. Hat die Entzündung einen bakteriellen Hintergrund, dann ist meist eine verordnete Kur mit Antibiotika nötig. Sinnvollerweise gibt es aber auch viele Hausmittel die gegen eine Sinusitis helfen. Mit vielen einfachen Tipps ist es möglich, dass Sekret aus den Nebenhöhlen zu verflüssigen, um den Druck und die damit einhergehenden Kopfschmerzen zu lindern.

Ansteckungsgefahr für Freunde, Familie oder Kollegen

Jede Ausprägung einer Sinusitis kann ansteckend sein. Übertragen werden die Bakterien über eine Tröpfcheninfektion. Über das genaue Risiko einer Ansteckung lesen Sie in dem Beitrag Nasennebenhöhlenentzündung ansteckend.

Wichtig: Bei einer akuten Entzündung sollten Sie auf eine Selbsttherapie verzichten und sofort einen Arzt konsultieren. Auch die nützlichsten Tipps helfen bei ausgeprägten, bakteriellen Entzündung nur sehr bedingt.

Bildquelle: #42315727 © drubig-photo – fotolia.com

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