Nasenspülung Anwendung

Dezember 1, 2014 | Reply More

Die richtige Anwendung einer Nasenspülung

Anwendung der Nasenspülung bei Entzündung der Nasennebenhöhlen

Anwendung von Nasenduschen

Die richtige Pflege der Nase ist wichtig. Es gibt viele Möglichkeiten seiner Nase wohltuende Dienste zu leisten. Gerade bei einem Schnupfen, der zu Nasennebenhöhlenentzündung führen kann ist die richtige Pflege der Nase sehr wichtig. Eine Möglichkeit seiner Nase “Luft” zu verschaffen ist die Nasenspülung. Die ersten Reaktionen auf eine Nasendusche sind meist negativ behaftet, weil es nicht jedermanns Sache ist, sich eine salzhaltige Lösung durch die Nase laufen zu lassen. Bei falscher Anwendung kann es passieren, dass die salzhaltige Lösung den Rachen herunter läuft, was für die meisten Anwender ein eher unangenehmes Gefühl ist. Bewiesen ist aber, dass eine Nasendusche hilft die verstopfte Nase zu säubern und um sie von Bakterien, Schmutz, Pollen oder angestautem Schleim zu befreien. Es ist wichtig die Nasendusche zum richtigen Zeitpunkt zu verwenden. Es gibt auch Situationen, in denen eine Nasenspülung nicht unbedingt angewandt werden sollte.

Wann hilft eine Nasenspülung?

Wer unter einem Schnupfen leidet für den empfiehlt es sich früh und abends eine Nasenspülung durchzuführen. Denn neben den ganzen angestauten und zumeist zähem Schleim gesellen sich auch Dreck und in der blühenden Jahreszeit Pollen, die aus der Nase gespült werden. Auch bei zu trockenen Schleimhäuten spricht nichts dagegen ab und zu eine Nasenspülung durchzuführen. Positiver Nebeneffekt beim ausspülen der Nase ist, dass sich der Nährboden für Keime und Viren in den Schleimhäuten verringert. Aber nicht nur beim Auftreten von Krankheiten und deren Heilungsprozess ist eine Nasendusche empfehlenswert. Eine kontinuierliche Anwendung hilft gerade in den feucht-kalten Jahreszeiten einen Schnupfen und die weiterführende Nasennebenhöhlenentzündung vorzubeugen.

Wann sollte ich eine Nasenspülung vermeiden?

Sind die Schleimhäute akut angeschwollen, ist die Spülung der Nase kontraproduktiv. Dies kann unter Umständen zur Folge haben, dass die inhalierte Salzlösung nicht richtig abfließen kann und der sonst positiv auftretende Effekt des Ausspülens nicht Auftritt. Zudem ist bei einer stark vereiterten Nase lieber der HNO-Arzt aufzusuchen als eine Selbsttherapie mit einer Nasendusche durchzuführen.

Die Nasendusche richtig anwenden

Nachdem man sich die Nasendusche und das zugehörige Salz aus der Apotheke besorgt hat, kann man mit dem spülen der Nase beginnen. Dazu sind folgende Schritte notwendig.
1. Die Nasendusche am Waschbecken mit Wasser befüllen. Ein verallgemeinern der zu befüllenden Wassermenge ist nicht möglich, da es unterschiedliche Größen/Variante von Nasenduschen gibt. Ebenso ist die Angabe der Salzzugabe je nach Füllmenge unterschiedlich. Diese Angaben kann man aber jeder Packungsbeilage entnehmen. Pauschal läuft es auf ein Mischverhältnis von ca. 3g Salz auf eine Wassermenge von 250ml hinaus.
2. Nach dem Wasser folgt das Salz in die Nasendusche. Anschließend wird das ganze verschlossen.
3. Durch das hin und her schwenken des Behältnisses löst sich das zugegebene Salz im Wasser aus.
4. Das Deckelventil mit einem Finger verschließen. Wer über ein variabel ausrichtbares Nasenansatzstück verfügt muss dieses nun noch hoch schieben.
5. Kopf leicht zu einer Seite geneigt über das Waschecken beugen.
6. Das Nasenansatzstück an das Nasenloch heranführen und den Finger vom Deckelventil nehmen
7. Den Mund weit genug öffnen, damit keine Flüssigkeit in den Rachen gelangt und das Wasser zum anderen Nasenloch wieder heraus läuft.
8. Das Wasser laufen lassen, bis die ganze Wassermenge aus dem Behältnis gelaufen ist.

Bildquelle: #55227326 © apops – Fotolia.com

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